Unsere Politik ist von ihren Grundsätzen und Zielen her ökologisch, solidarisch, selbstbestimmt, basisdemokratisch, gewaltfrei und feministisch.
Ökologische Politik bedeutet für uns eine nachhaltige Entwicklung der Stadt, die die Bewahrung der Lebensgrundlagen in unserem Ökosystem zum Ziel hat. Dabei streben wir eine solidarische Verteilung der ökologischen Ressourcen zwischen den Menschen und zwischen heutigen und künftigen Generationen an.
Eine solidarische Stadt erfordert eine gerechtere Verteilung von Einkommen und Vermögen und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Unsere Politik strebt für alle StadtbewohnerInnen die Möglichkeit an, ihr Leben frei zu gestalten und ihre Lebens- und Beziehungsformen selbst zu wählen. Zu den Voraussetzungen gehören insbesondere die materielle Absicherung, der Schutz der Privatsphäre und Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen Leben.
Unter einer basisdemokratischen Politik verstehen wir ein grundsätzliches Beteiligungsrecht der StadtbewohnerInnen an Entscheidungsprozessen auf möglichst vielen Ebenen. Die repräsentative Demokratie darf sich in der Stadtpolitik nicht auf Mehrheitsentscheidungen zurückziehen, sondern wir sehen es als notwendig, dass gesellschaftliche Diskurse geführt, Entscheidungsalternativen öffentlich zugänglich gemacht und zivilgesellschaftliche AkteurInnen einbezogen werden.
Ziel unserer Politik ist eine geschlechtergerechte Gesellschaft, in der Frauen und Männer gleichberechtigt an Entscheidungen auf allen Ebenen teilhaben und ihr Lebensumfeld selbstbestimmt gestalten können. Dies erfordert eine klare feministische Positionierung. Die unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und Männern, Mädchen und Burschen im Sinne von Gender Mainstreaming denken wir im Sinne der Gleichstellung und Gleichbehandlung von Frauen und Männern in jedem Politikbereich mit. Insbesondere sollen folgende gesellschaftliche und kulturelle Pluralitäten berücksichtigt werden: Weltanschauung, die Gleichwertigkeit von sexueller Ausrichtung, von sozialer, ethnischer und religiöser Zugehörigkeit bzw. Selbstzuschreibung, jeder Altersgruppe sowie von Menschen mit unterschiedlichen physischen oder psychischen Merkmalen.
Wir achten die vielfältigen Initiativen, die sich für eine ökologische, solidarische und lebenswerte Stadt einsetzen, und wollen in unserer politischen Arbeit solche Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen AkteurInnen, BürgerInnen-Initiativen, Initiativen im Kultur- und Sozialbereich und aktiven BürgerInnen fortführen und in das politische Handeln verstärkt einbeziehen.
Eine solidarische Stadt ist für uns unteilbar auch eine weltoffene Stadt, die sich nach innen gegenüber MigrantInnen und nach außen im europäischen und im Nord-Süd-Kontext öffnet. Über kommunale Politik hinaus treten wir daher für eine offene zivile (Welt-)Gesellschaft ein, für die Erweiterung und Vertiefung der Europäischen Union und eine gerechtere Verteilung der Ressourcen und Chancen im Nord-Süd-Verhältnis.
Unsere Grundsätze und Ziele wollen wir durch die Übernahme von Verantwortung im Gemeinderat und Stadtsenat für Graz und seine BewohnerInnen umsetzen.

News abonnieren