Die ÖVP versteht sich als die christdemokratische Partei und als Partei der ökosozialen Marktwirtschaft. Das politische Handeln der ÖVP leitet sich in wesentlichen Bereichen aus den grundlegenden Menschenrechten ab.
Dazu zählen
• die Achtung der menschlichen Würde
• der Anspruch auf Freiheit und Selbstbestimmung
• die Verantwortung des Einzelnen für die Gemeinschaft
• die solidarische Verantwortung der Gemeinschaft für den Einzelnen
Auf der Basis dieser Grundwerte und -rechte trachtet die ÖVP danach, den Menschen das Leitbild einer offenen und solidarischen Chancengesellschaft zu bieten. Die ÖVP bekräftigt den Begriff des Privateigentums und arbeitet dafür, dass Eigentum von allen gerecht erwirtschaftet werden kann. Die ÖVP möchte Menschen durch ihre Politik Chancen eröffnen, damit sie ihr Glück finden können. Wo es Probleme gibt, sind diese anzupacken und zu lösen und nicht zuzudecken.
Die ÖVP ist eine moderne, neugierige und optimistische Partei aus der Mitte des Volkes. Die ÖVP ist stolz auf unser Österreich und vertritt die Meinung, dass wir aus der Kraft des Erreichten anderen Menschen und Kulturen offen begegnen können. Die ÖVP will – auf dem Fundament eines aufgeklärten Christentums – ein spannendes politisches Angebot für Österreichs reiche Vielfalt an gesellschaftlichen Gruppen, Lebensstilen und Generationen sein. Dementsprechend möchte die ÖVP in einer Welt des gesellschaftlichen und globalen Wandels und in einer Zeit der Verunsicherung dafür arbeiten, den Menschen in Österreich eine Heimat zu geben – mit einem Höchstmaß an Chancen, Wohlstand und persönlicher Freiheit.
Das politische Angebot der ÖVP richtet sich zum einen an die arbeitenden und gestaltenden Menschen – dazu gehören auch jene, die arbeiten wollen, es aber aus unterschiedlichen Gründen nicht können oder dürfen – und zum anderen in großer Dankbarkeit an jene Generationen, die bereits viel für Österreich geleistet haben. Sie haben Anspruch auf Sicherheit und Verlässlichkeit.
Politik kann Menschen nicht glücklich machen, aber Politik kann Menschen unglücklich machen, direkt und unmittelbar in Diktaturen, indirekt und mittelbar, wenn sie sich mit Verhältnissen abfindet, an denen die Träume und Hoffnungen junger Menschen zerbrechen. Politik macht einen Unterschied, wenn es darum geht, mehr Chancen für Menschen zu schaffen, ihr Leben so zu leben, wie sie es – unter Wahrung der Interessen der Gemeinschaft – für gut und richtig erachten, und zwar heute und morgen und nicht gestern und vorgestern.
Gesellschaftliche Veränderungen wie demographischer Wandel oder Entstandardisierung persönlicher Biographien bieten den Menschen Chancen, stellen sie aber auch vor neue Herausforderungen und bringen mitunter Probleme mit sich. Sich diesen Herausforderungen und Problemen zu widmen ist die Aufgabe der Politik. Die ÖVP tritt dabei ein für eine Politik, die näher an die bunte, vielfältige Wirklichkeit des Lebens heranrückt. Der Mittelpunkt der politischen Überlegungen der ÖVP ist der Mensch und seine Lebenssituationen und Bedürfnisse.
- Patrick Kloiber
am 15.10.2008:
*Kopfschüttel*
Ich verstehe es einach nicht.
Ich vestehe es einfach nicht, ihr meint euch würden folgende grundlegende Menschenrechte als Grundlage dienen:
• die Achtung der menschlichen Würde
• der Anspruch auf Freiheit und Selbstbestimmung
• die Verantwortung des Einzelnen für die Gemeinschaft
• die solidarische Verantwortung der Gemeinschaft für den Einzelnen
nimmt man letztere zwei Punkte her, sie sind sehr interessant, vor allem, da ihnen nur zugestimmt werden kann, auch ersteren beiden, muss man als "(AHS-)Gebildeter" nur zustimmen. . .
Aber wenn man die Artikel in den Zeitungen liest, stellt man fest, dass ihr der Pivatwirschaft "treu ergeben" seid.
ABER, aber wo bleibt dabei der Anspuch auf Selstbestimmung? Z.B.: Ich werde nach dem Ende dieses Schuljahres höchstwahrscheinlich Zivildienst gehen (müssen), wo bleibt mein Recht auf Selbstbestimmung?
Natürlich ist es gut einen Dienst für die Gemeinschaft zu leisten, doch wer gibt mir eine Wohnung, in die ich mit meiner Freundin zusammenziehen könnte, in dieser Zeit?
Wo bleibt mein Recht auf Selbstbestimmung, einfach "Nein" sagen zu dürfen ohne Konsequenzen?
Nach dem Zivildienst werde ich höchstwahrscheinlich studieren gehen, da ich das Kind einer Alleinerzieherin bin, die oft nicht mehr weiter weiß, kann ich es nur gutheißen keine Studiengebühren mehr bezahlen zu müssen(ich weiß, dies fällt nicht in den Bereich der Stadtpolitik und dass ihr damit nicht einverstaaden seid).
Dann, wenn ich arbeiten gehen werde, wer wird mir garantieren, dass ich meinen Job behalten werde können?
Wer wird mir garantieren, dass ich, sollte ich älter werden und mehr verdienen, nicht genau aus jenem Grund meinen Job aufgrund billiger Arbeitskräfte verlieren werde?
Wo bleibt mein Menschenrecht auf Würde dabei?
(Hm-"Sie haben bei uns jetzt X Jahre gearbeitet, wir bedanken uns bei ihnen. Und nun: Auf ("nie mehr"-)Wiedersehen)
Und dann findet man aufgrund seines Alters keinen angemessenen Job mehr...
Wieso kann ich eigentlich nicht für den Staat arbeiten, von ihm dafür eine meinen Ansprüchen angemessene Wohung bekommen und dazu nicht auch noch Geld, und das ein Leben lang?
Natürlich würde dabei das Recht der Freiheit und Selbstbestimmung (in was für eine Wohnun möchte ich, wo möchte ich leben) großteils flöten gehen...
Das mag sich zwar sehr kommunistisch anhören, aber wieso dürfen/können einzlne Individuen nicht einfach aus dem System, in welchem wir leben, aussteigen?
Wieso kann ich nicht nur ehrenamtliche Arbeiten machen und dafür genügend Geld kassieren(wie man ja weiß und es so schön heißt, Geld regiert die Welt), um in einem Haus zu wohnen, einmal Kinder haben, ohne auf die, finanziell vielleicht prekäre, Lage achten zu müssen?
Wo bleiben eure Menschenrechte für Leute, die gerne in Sicherheit leben wollen und nicht in fünf oder zehn Jahren schlechter leben wollen (eiche nicht miteinberechnet ;P)?
Und nocheinmal, wieso kann man eigentlich nicht ehrenamtliche Berufe hauptberuflich machen, und dafür Geld bekommen?
Vielleicht habe ich diese vielen Fragen jetzt an die falsche Stelle geschickt, aber ich bedanke mich einml für das Durchlesen und freue mich auf eine (höchstwahrscheinlich partei-)ideologische Antwort von euch...
Mfg Patrick C. Kloiber
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